Linien unterscheiden
Léttlopi trägt die klassischen Lopapeysa-Modelle. Das Garn strickt sich zügig mit mittlerer Nadel. Álafosslopi ist dicker. Es baut schnell Volumen auf und wärmt stark, eignet sich für dicke Jacken und Mützen. Plötulopi bleibt ungesponnen als Platte. Für Pullover werden ein oder mehrere Fäden zusammen verstrickt. So lässt sich die Dicke anpassen. Einband ist dünn. Es dient als Lacegarn für Tücher oder als Beilauffaden. Kambgarn und Spuni bestehen aus Merino. Beide fallen weicher aus als reine Islandwolle und liegen näher an der Haut. Kambgarn eignet sich für feinere Modelle. Hosuband enthält Nylon. Die Mischung hält Belastung aus, deshalb passt sie für Socken und Arbeitskleidung. Jöklalopi ist am dicksten. Wenige Knäuel genügen für ein kräftiges Accessoire. Kemba ist offene Faser. Sie dient zum Filzen, Spinnen und Füllen. Nadeln, Knöpfe, Wollseife, Decken und Bücher ergänzen das Garn. Wer Muster sucht, findet in den Lopi-Büchern Anleitungen in vielen Größen.
Für einen klassischen Islandpullover Léttlopi nach Anleitung wählen. Für sehr dicke Modelle Álafosslopi, für feine Tücher Einband.
Nein. Reine Islandwolle kratzt am Hals stärker als Merino. Für empfindliche Haut eignen sich Kambgarn oder Spuni besser.
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